Oh Mann, Blogparaden – schon ein halbes Jahrhundert her, seit ich die letzte mitmachte. Dabei liebe ich es zu bloggen und ich bin bereits seit 2010 in der Blogosphäre unterwegs.
Und in diesem außergewöhnlichen Jahr des Feuerpferdes kommt mir diese Blogparade von Linda Kunze in die Quere. Da konnte ich nicht still und heimlich daran vorbeigehen.
Zumal Linda mit ihrer Blogparade eine besondere Gruppe von Menschen anspricht und anzieht. Und das hat mich bewogen Teil dieser Community zu sein.

Homeoffice or Baustellen-Office?
Ich bin noch eine Old-School-Dame, die morgens in ihr Büro fährt. Baustellen werden schließlich nicht von zu Hause aus fertig. 🙂
Mein Arbeitsplatz befindet sich deshalb nicht nur in den geschlossenen vier Wänden unseres Betriebs, sondern ebenso bei meinen Kunden und auf der Baustelle. Genau diese Abwechslung liebe ich.
Inzwischen könnte ich mich sogar in mehreren Büros niederlassen – ganz so, wie Walt Disney es empfohlen haben soll: ein Kreativraum, ein Begegnungsraum, ein To-do-Raum und ein Rückzugsraum. Das ist purer Luxus, und dafür bin ich sehr dankbar.
Der größte Widerstand meines Arbeitslebens: zwei Bildschirme!
An meinem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme so wie bei anderen Menschen zwei Autos vor der Tür stehen ;-).
Vor Jahren habe ich mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Heute empfinde ich das Arbeiten ausschließlich am Laptop als mühsam und nervig.
Dateien, Fotos oder Pläne unkompliziert von einem Bildschirm auf den anderen zu schieben, macht mein Arbeitsalltag deutlich einfacher und effizienter. Die vielen Zwischenklicks und das ständige Zwischenspeichern nerven mich und fordern nebenbei nnötige Hirnleistung. Ganz abgesehen davon, dass es nicht gerade produktiv ist.
Mein Schreibtisch nach Feng Shui: Zufall oder Erfolgsfaktor?
Natürlich ein Erfolgsfaktor. Als Feng-Shui-Expertin ist doch klar, dass mein Arbeitsplatz nach den Prinzipien des Feng Shui gestaltet ist.
In Kürze:
- Eine Pflanze blockt die Tür-Fenster-Linie (auf deutsch: dämpft den Durchzug).
- Meine Trigramm-Farbe (auf deutsch: meine unterstützenden Farben) finden sich auf einer Wandseite und an der Bürolehne wieder.
- Ebenso sitze ich in meiner förderlichen Blickrichtung (wer mehr dazu wissen möchte, bitte melden!) und
- hinter mir befindet sich eine Wand beziehungsweise ein Büroschrank.
Das gibt mir das Gefühl von Rückhalt und beherbergt gleichzeitig die Ordner, auf die ich täglich zugreife. So verbinde ich das Pragamatische mit einem wichtigen Feng-Shui-Prinzip.
Auf meiner Tastatur liegt immer mein Lieblingskugelschreiber. Dort ist er stets griffbereit für spontane Gedanken und Notizen. Das ist im Grunde ein Ordnungs-Feng-Shui-Tipp der besonderen Klasse.
Der Kugelschreiber hat einen festen Platz, ist stand-by und verirrt sich nicht im Trubel des Alltags.

Ein weiterer Grundsatz ist mir besonders wichtig: Bevor ich am Abend nach Hause fahre, räume ich meinen Schreibtisch auf und fahre den Computer herunter.
So starte ich morgens mit einem klaren Kopf und einem aufgeräumten Arbeitsplatz in den neuen Tag.
Rechts neben mir steht immer eine Teekanne, die mich daran erinnert, ausreichend zu trinken.
Und für den kleinen Genussmoment zwischendurch gönne ich mir einen Kaffee aus meiner Nespresso-Maschine. Sie zaubert einfach einen herrlich cremigen Kaffee – das ist für mich Genuß pur!
Mein Morgen beginnt nicht mit E-Mails, sondern mit Bewegung
Kaum blinzeln meine Augen, ich strecke mich zum ersten Mal in den neuen Tag und erspähe die ersten Lichtstrahlen des Tages starte ich am Morgen mit einem achtminütigen Durchblutungsprogramm auf meiner mittlerweile nicht mehr missenden BEMER-Matte.
Für den besseren Nachtschlaf unterstützt mich die BEMER-Matte auch seit ein paar Jahren.
Darüber habe ich bislang noch nicht viel gesprochen, weil ich mich dafür schäme, dass ich eine körperliche Unterstützung brauche für meine chronischen Schmerzen. Doch seit Bemer bei mir eingezogen ist, fühle ich mich deutlich besser.
Anschließend bereite ich mir ein kleines Frühstück zu: aufgekochte Haferflocken mit Hafermilch, frischem Obst der Saison und dazu heißes Zitronenwasser.
Danach geht es auf mein geliebtes Bellicon-Trampolin. Die sanften Schwingungen regen mein Lymphsystem an und bringen meinen Körper in Bewegung. Im Anschluss folgen einige Stretchingübungen auf der Yogamatte.
So habe ich bereits am Morgen eine gute Grundlage für meine körperliche und mentale Fitness geschaffen.

Mehr zu meinem morgendlichen Programm kannst du auch in diesem Blogartikel nachlesen. Dort spreche ich auch von einer Morgenroutine nach Robin Sharma.
Von diesem Korsett habe ich mich gelöst. Heute bin ich Solo-Unternehmerin. Ich stehe etwas später auf – obwohl ich noch immer Frühaufsteherin bin. Vor allem aber starte ich mit einem ruhigeren Kopf in den Tag. Ich frage mich nicht mehr sofort: Wem muss ich noch eine wichtige Information geben? Wer wartet auf mich?
Der Mut zu einem echten Tabula-rasa-Schnitt hat mir lange gefehlt. Bis ein Zeichen von außen mir neue Türen öffnete.
Meine Erkenntnis: Wir warten viel zu lange auf unsere Freiheit und hegen zu lange Hoffnung.
Was liebst Du am meisten daran, selbstständig zu sein?
Ich liebe es, meine eigene Chefin zu sein. Auch wenn es in meiner Biografie selbstverständlich erscheinen mag, weil ich als Unternehmertochter geboren wurde, kenne ich auch das Leben als Angestellte.
Für mich bedeutet Selbstständigkeit jedoch weit mehr, als meinen Tag selbstbestimmt zu gestalten, auch wenn genau das oft viel Energie kostet. Sie ist für mich die Chance, mein verlorenes Urvertrauen Schritt für Schritt wieder wachsen zu lassen und einer meiner größten Kräfte zu folgen: meiner Intuition.
Als Unternehmerin musste ich unzählige Entscheidungen treffen. Manche hielten mich tagelang wach, ließen mich grübeln und hinterließen kein gutes Bauchgefühl. Mit der Zeit habe ich gelernt, meinem Bauchgefühl immer mehr zu vertrauen. Je stärker dieses Vertrauen wurde, desto leichter fielen mir Entscheidungen. Sie entstanden nicht mehr aus dem Kopf heraus, sondern aus einer tieferen Quelle in mir.
Heute weiß ich: Meine Intuition ist mein verlässlichster innerer Kompass. Je mehr ich ihr vertraue, desto mehr vertraue ich mir selbst. Das ist für mich ein wahrer Segen. Sie führt mich zu Entscheidungen, die sich sehr stimmig anfühlen.
Selbstständig zu sein bedeutet für mich deshalb nicht nur, ein Unternehmen zu führen, sondern jeden Tag ein Stück zu wachsen und sich besser kennenzulernen.
Was hat Dich am meisten überrascht – an Dir selbst oder an Deinem Business?
Zum einen: Egal, wie aussichtslos die wirtschaftliche Lage auch erschien, es ging immer weiter.
In unserem Baubetrieb haben wir nahezu alle wirtschaftlichen Zyklen erlebt: Boomphasen, Rezessionen und Zeiten voller Unsicherheit. Es gab Momente, in denen wir nicht wussten, wie wir unsere Mitarbeiter am Montag beschäftigen sollten. Diese Phasen gingen mir sehr nahe und raubten mir meinen regenerierenden Schlaf.
Und doch geschah immer wieder etwas Erstaunliches: Aus irgendeinem “Loch” kamen neue Aufträge. Es ging weiter.
Aus diesen Zeiten habe ich gelernt: Selbst aus Verzweiflung kann Mut entstehen. Gerade dann, wenn wir weitermachen, obwohl wir den nächsten Schritt noch nicht sehen.
Zum anderen hat mich überrascht, dass mein beruflicher Weg nie aus zwei getrennten Welten bestand.
Neben dem Baubetrieb versuchte ich über viele Jahre, mir mit Feng Shui, Buchlesungen und später der Biografiearbeit etwas Eigenes aufzubauen. Ich investierte Zeit, Energie und Wissen. Doch irgendwie fasste ich kaum Fuß.
Bis ich verstand: Es gehört alles zusammen.
Ich musste nicht noch mehr arbeiten, noch fleißiger sein oder noch mehr Marketingstrategien lernen. Ich musste aufhören, zwei Parallelwelten zu erschaffen.
Heute gebe ich meiner früheren Herzensarbeit den Raum, sich mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Unternehmerin zu verbinden. Aus zwei Welten ist eine geworden.
Und siehe da: Die ersten Kunden kamen. Nicht, weil ich mehr tat, sondern weil ich als Heike Eberle sichtbarer wurde. Heute entstehen Begegnungen auf einer viel tieferen Ebene. Es geht nicht mehr nur um Leistung oder Angebote. Es geht um Verbindung und Energie.
Ich glaube inzwischen: Menschen werden nicht nur von dem angezogen, was wir tun, sondern vor allem von dem, wer wir sind und von dem, wer wir im Laufe unseres Lebens geworden sind.
Zum Schluss das Beste:
Es wird endlich Zeit, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen und somit gebe ich hier weiteren zwei Frauen die Bühne, um sich mit ihrem Business vorzustellen.
Herzlich willkommen, Bühne auf für:
Miriam Breuer: Mentorin für Frauen bei Herzenleuchten® & Schriftstellerin
Andrea Bschlangaul: Astrologisch-psychologische Beraterin aus Bayern







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