Gedanke 1 – Eine Beobachtung
Zur Zeit beobachte ich die Betriebsamkeit an vielen Orten.
Eine Betriebsamkeit, die uns am Laufen hält.
Aber eine Betriebsamkeit, bei der drei Schritte vorwärts gegangen wird und wieder 2 Schritte zurückgerudert wird.
Für mich ist das ein Energieaufwand, der mich verstimmt.
Termine werden ausgemacht, nicht eingehalten.
Dann neu fixiert.
Das kostet in einer Sache viel zu viel Anlaufenergie, die von unserem eigentlichen Leben unnötig abgezogen wird.
Ich wünschte mir wieder mehr Verlässlichkeit und Verbindlichkeit.
Das würde das ohnehin mühevollere Leben etwas leichter und einfacher machen.
Macht ihr mit?
Gedanke 2 – Eine Erkenntnis
Damit bin ich bereits bei meiner Erkenntnis.
Menschen sind unberechenbar geworden. Ihr Wort fällt wie ein Krug zu Bruch.
Auf Menschen ist immer weniger Verlass. Nur noch wenige scheinen die alten Werte von Treue, Verlässlichkeit und Konsequenz aufrechtzuerhalten.
Immer häufiger erlebe ich privat wie beruflich einen plötzlichen, wortlosen Kontaktabbruch. Das macht mich traurig.
Gleichzeitig erkenne ich auf der anderen Seite eine neue Fähigkeit: die Anpassungsfähigkeit. Menschen reagieren schnell, stellen sich auf veränderte Rahmenbedingungen ein und finden neue Wege.
Antworten und Bitten hinterherzulaufen – ich glaube, das gab es schon immer. Doch die wahnsinnige Reizüberflutung, in der Dinge und Kontakte immer schneller aus dem Blick geraten, hat enorm zugenommen. Und sie wird weiter zunehmen.
Deshalb ist mein konsequenter Fokus, verbunden mit der Mentalität des Dranbleibens, eines meiner einzigartigen Juwele.
Eine Stärke, die in einer Welt des schnellen Vergessens und der ständigen Veränderung immer wertvoller wird.
Gedanke 3 – Etwas Persönliches
Die letzte Woche bin ich etwas vom Leben ausgebremst worden.
Erst ein kleiner Unfall, dann ein Sturz auf dem Tennisplatz.
Das Leben ist wie eine Welle – und wir dürfen mit den Wellen des Lebens surfen.
Gedanke 4 – Ein Satz, der hängen geblieben ist.
Diesen Satz von Khalil Gibran hat in mir etwas bewirkt:
„Und Gott befahl: Liebe deinen Feind! Ich gehorchte und liebte mich selbst.“
Ist es nicht so, dass wir Menschen mit uns am stärksten ins Gericht gehen. Wir reden mit uns manchmal so feindlich. So würden wir niemals mit unserer besten Freundin reden.
Wie wäre es, wenn wir uns stattdessen einfach mal wieder liebevoll in die Arme nehmen würden?
Gedanke 5 – Etwas, das sich verändert hat
Meine persönlichen Aktivitäten in den sozialen Netzwerken sind deutlich zurückgegangen.
Ich bin müde geworden davon, wie ein Hampelmann täglich oder mehrmals wöchentlich etwas zu teilen. Nicht, dass es nichts mehr zu berichten gäbe. Vielleicht passiert sogar so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Doch möglicherweise hat mich auch die leise Linda Kunze ein wenig beeinflusst. Sie zeigt, dass es neben den sozialen Netzwerken durchaus gute Alternativen gibt, die einen größeren Sog entwickeln können als die Plattformen, auf denen Influencerinnen um Aufmerksamkeit konkurrieren.
So richte ich meinen Fokus zunehmend auf meine Homepage – mein Herzstück.
Und ich bin stolz darauf, sie um eine Presseseite bereichert zu haben.
Vielleicht ist das genau die Veränderung, die gerade zu mir passt: weniger im täglichen Strom der sozialen Netzwerke mitschwimmen und mehr Raum für das schaffen, was wirklich von mir kommt.
Gedanke 6 – Etwas, das überrascht hat
Die Konzentration auf Kooperationsplattformen und das gemeinsame Sichtbarmachen von Frauen bringt viel bessere Ergebnisse, als ich jemals zuvor erlebt habe.
Ich habe einen Workshop mit Monika Adamcyk veranstaltet, bei dem wir den Raum gefüllt bekommen haben. Alleine wäre mir das in dieser Form nicht möglich gewesen.
Beim Geschenke-Summit habe ich ebenfalls teilgenommen und kann nun beobachten, wie meine Newsletter-Liste um ein Vielfaches wächst.
Dieses Zusammenbringen, gemeinsame Anbieten und gegenseitige Sichtbarmachen lässt uns leichter zusammen wachsen.
Und was mich besonders überrascht: Es ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch leichter und müheloser.
Vielleicht liegt genau darin der Zauber, den ich lange unterschätzt habe: Ich muss nicht alles alleine auf die Beine stellen. Gemeinsam entstehen Möglichkeiten, die ich alleine gar nicht erreichen könnte.
Gedanke 7 – Ein Ausblick
Wir sind im letzten Quartal 2026 angekommen, die Dynamik und Geschwindigkeit des Jahres im Zeichen des Feuerpferdes ebbt etwas ab.
Projekte laufen aus und neue Projekte sind noch nicht in Sichtweite.
Zeit um einen Gang runterzuschalten und für das, was in diesem Jahr neu entstanden ist, dankbar zu sein.
Raum und Mensch verschmelzen in diesen ruhigeren Jahreszeiten wieder mehr miteinander. Die Zeiten in den Räumen werden intensiver, das Bedürfnis des Einkuscheln größer. Lasst uns deshalb unsere Räume wieder mehr sprechen und sie zu einer Energietankstelle werden, damit wir gesund und munter über die Winterzeit kommen!





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